Der Donauraum braucht Unternehmer!

SENAT DER WIRTSCHAFT veranstaltet 2. EUROPEAN DANUBE FORUM in Stift Göttweig

Göttweig, 10.10. 2014, „Wir müssen eine Kultur für Entrepreneurship im Donauraum entwickeln“, fordert der Leiter der politischen Abteilung der EU-Kommissionsvertretung in Österreich, Dr. Johann Sollgruber. Wie dies erreicht werden kann, diskutierten beim 2. EUROPEAN DANUBE FORUM rund 150 Gäste aus dem gesamten Donauraum, sowie aus Asien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, die der Einladung des SENAT DER WIRTSCHAFT und seiner Partner-Institutionen ins Stift Göttweig gefolgt waren.

In Themenräumen zu den Bereichen Ökologie, Tourismus, Logistik und Energie waren die TeilnehmerInnen eingeladen, konkrete Projektideen und erste Umsetzungsschritte gemeinsam zu entwickeln. Workshop-Leiter und Keynote-Speaker waren hochrangige Experten zu den Fragen des Donauraums, wie z.B. Priority Area Coordinator der EU-Donauraumstrategie, Dr. Hans-Peter Herdlitschka, Generalkoordinator des Rats der Donaustädte und –Regionen, Peter Langer, im Außenministerium zuständiger Leiter für den Donauraum, Botschafter Mag. Dr. Werner Almhofer, ehemaliger Botschafter Serbiens in Österreich, Dragan Velikić u.v.a.

„Vordergründiges Ziel des EUROPEAN DANUBE FORUM ist in Übereinstimmung mit der EU-Donauraumstrategie die Schaffung eines internationalen Dialogs, die Anbindung der Länder des Donauraums, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Entwicklung der Infrastruktur. Nur dadurch können die Menschen im Donauraum zu mehr Wohlstand gelangen und damit Frieden gesichert werden“, betont Hans Harrer, Vorstand des SENAT DER WIRTSCHAFT.

Dem pflichtete Botschafter Dr. Werner Almhofer, Nationalkoordinator der Donauraumstrategie im BM für Europa, Integration und Äußeres, bei. Er war in Vertretung von BM Sebastian Kurz gekommen und sprach auch über die Rolle Serbiens: „Die EU-Beitrittsverhandlungen sind für uns eine Erfolgsgeschichte – man ist auf einem guten Weg. Wichtig ist uns hier allerdings auch die rechtliche Absicherung ausländischer Investitionen.“

Die Schlussworte hatte der Initiator des EUROPEAN DANBUE FORUM, Dr. Erhard Busek. In diesen mahnte er, die Donau als Europa verbindenden, nicht trennenden, Fluss zu verstehen und so die Grenzen vor allem im Kopf verschwinden zu lassen. „Wir alle müssen den Donauraum gemeinsam durch nachhaltige Wirtschaftsentwicklung gestalten. Das wird nicht von heute auf morgen gehen, denn wir müssen das Gemeinsam-Sein erst lernen. Doch genau dort führt der Fluss uns zusammen.“ Den bereits 2013 begonnen Weg wird der SENAT DER WIRTSCHAFT auch 2015 weitergehen und arbeitet bereits an einer Folgekonferenz in der Wachau. „UnternehmerInnen, Institutionen und Organisationen sind im Rahmen des EUROPEAN DANUBE FORUM eingeladen, sich aktiv einzubringen und so gemeinsam mit uns das sozio-ökonomische Potenzial der Donau Region zu nutzen und weiterzuentwickeln“, so Busek.

Bild: © SENAT DER WIRTSCHAFT/F. Morgenbesser

Hintere Reihe /v.l.n.r.: Hans-Peter Herdlitschka, Johann Sollgruber, Erhard Busek, Jürgen Rainzer, Alexander Fischer-Fürnsinn, Daniel Gros, Bruno Walter, Hans Harrer, Andreas Strasser, Abt Columban Lusser, Franz Pasler, Jochen Ressel.

Vordere Reihe/ v.l.n.r.: Ivan Gros, Dragan Velikić, Till Truckenmüller, Peter Langer, Ernst Schnied.

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