Fisch Ahoi mit der Fischwanderhilfe

Wir von Hydroconnect nehmen die Anliegen und Fragen von Fischern und Umweltschützern ernst.
Deshalb freuen wir uns über einen aktiven Dialog im Sinne einer umweltfreundlichen, zukunftsfähigen Lösung zur Fischwanderung und Stromproduktion für Mensch, Energie und Umwelt.

Warum Fischwanderhilfen?

Fische wandern ähnlich wie Zugvögel. Diese Fischwanderung ist nötig, um die passenden Nahrungsplätze und die richtigen Bedingungen zur Fortpflanzung vorzufinden. Der Bau von Wasserkraftwerken und das Fehlen von bidirektionalen Fischwanderhilfen führten über die vergangenen Jahrzehnte hinweg zu einem Stückwerk der europäischen Flusslandschaft. Damit wurde eine weitläufige Fischwanderung verhindert, Fische in ihrem Lebensraum beschränkt und das ökologische Gleichgewicht nur spärlich aufrecht erhalten.

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie zur Fischwanderung

Die EU-Wasserrahmenrichtline schreibt deshalb vor, Flüsse und Fließgewässer wieder fischdurchgängig zu machen, also die Fischwanderung über Querbauten hinweg zu ermöglichen.
Das hat sich auch Hydroconnect zur Aufgabe gemacht: Die Fischwanderhilfe von Hydroconnect ermöglicht eine bidirektionale Fischwanderung, also eine Fischwanderung flussaufwärts und flussabwärts – passend für Fische diverser Arten, Größen und Altersstadien. So erfüllt diese Art der Fischwanderhilfe schon heute die zukünftigen rechtlichen Anforderungen der EU.

Stromproduktion & Fischwanderhilfe in einem

Gleichzeitig produziert die Fischwanderhilfe von Hydroconnect als Wasserkraftschnecke auch umweltschonend Strom. Neben der ökologisch notwendigen Fischwanderung ist die Fischwanderhilfe von Hydroconnect also auch wirtschaftlich und amortisiert sich über die Stromproduktion. Somit ist Fischen und Menschen Gutes getan.

Unter „Technologie“ erfahren Sie genau, wie die Wasserkraftschnecke mit Fischwanderhilfe von Hydroconnect funktioniert.

Fragen und Antworten zur Fischwanderung und Umwelt

Jeder Standort wird eigens geplant und die Maschinengröße nach wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien festgelegt. Es sind Trommeldurchmesser von bis zu vier Meter möglich. Somit bietet dieses System (in beide Richtungen) Leitfischen bis ca. zwei Meter Platz. Der Schneckendurchmesser orientiert sich in jedem Fall am Leitfisch des Gewässers um der EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000/60/EG) zu entsprechen.
Ja, natürlich. Sämtliche Forschungsreihen und Monitoring-Versuche wurden vom Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG) der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien begleitet. Die 100 %-ige Verletzungsfreiheit der Fischwanderhilfe wurde seitens BOKU bei zahlreichen Versuchen bestätigt.
Durch ein zusätzliches EU Patent, den speziell geformten Doppelflügel im Fischeinstieg, die angepasste Drehzahl der Anlage sowie die Ausformung des Mantels als spaltfreie Trommel gewährleistet die Doppel-Drehrohr-Wasserkraftschnecke mit integrierter Fischwanderhilfe eine 100%-ige Verletzungsfreiheit für sämtliche Gewässerbewohner. Bestätigt wurde dies durch Studien der Universität für Bodenkultur (BOKU), Wien.
Nein, die Drehrohr-Doppelwasserkraftschnecke mit integrierter Fischwanderhilfe ist für schwimmschwache und schwimmstarke Fischarten aller Altersstadien passierbar. Mehr dazu finden Sie unter Studien.
Als Leitströmung dient nicht nur der die Aufstiegsschnecke umspülende Triebwasseraustritt sondern vor allem die zentrale Lockströmung die durch die spezielle Ausformung und Anordnung der Flügel im Einstiegsbereich („Doppelflügel“) erzeugt wird.
Fische schwimmen aktiv gegen die Strömung in die Schnecke ein und werden schonend in das Oberwasser transportiert. Zur Abwanderung schwimmen (driften) Fische und Kleinstlebewesen einfach mit dem Triebwasser flussabwärts. Bei manchen (Groß-)Standorten kann eine zusätzliche Lockstromleitung die Auffindbarkeit verbessern.
Nein. Der untere Schneckenbereich ist so konstruiert und patentiert, dass er eine Lockströmung für Fische und Gewässerbewohner erzeugt. So findet der Fisch den Weg über die Fischaufstiegshilfe, ohne dazu gezwungen zu werden. Im Solebereich des Einstieges herrscht eine leichte Strömung weg von der Schnecke, die für schwimmschwache Fische und Pentos gut geeignet ist. (Siehe auch Technologie)
Mittels einer „Fischablaufrinne“ (Ableitung der aufgestiegenen Fische mit marginalem Gefälle) werden sämtliche Individuen über die Wehr, Schütz und Grobrechen in eine beruhigte Zone in Ufernähe entlassen. Die Fische setzen nach einer Orientierungsphase die Wanderung fort.
Nein. Der untere Schneckenbereich ist so konstruiert und patentiert, dass er eine Lockströmung für Fische und Gewässerbewohner erzeugt. So findet der Fisch den Weg über die Fischaufstiegshilfe, ohne dazu gezwungen zu werden.
Im Solebereich des Einstieges herrscht eine leichte Strömung hin zur Schnecke, die für schwimmschwache Fische und Pentos gut geeignet ist. (Siehe auch Technologie)
Mehr als 4000 Wasserkraftwerke in Österreichs Flüssen haben keine oder nicht funktionierende Fischwanderhilfen. Insgesamt gibt es alleine in Österreich laut Ministerium 33.000 Wanderhindernisse auf Grund von Querbauwerken entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Sinne des Umweltschutzes für Fisch passierbar gemacht werden müssen. Teilweise haben diese Standorte energetisches Potenzial, welches mit dem HYDROCONNECT System zu wertvollem Strom verwandelt werden kann.